Startseite email schreiben Sitemap

Transfer gewerbesteuerlicher Verlustabzüge einer Personen- gesellschaft durch Anwachsung auf eine Organgesellschaft.

Aktivitätsvorbehalte bei Einkünften aus ausländischen Kapitalgesellschaften und Betriebsstätten

StB Dr. Christian Hick zusammen mit:
WP / StB Prof. Dr. Ulrich Prinz
beide Flick Gocke Schaumburg, Bonn

Veröffentlichung in:

GmbH Rundschau,
Heft 16, 2006, Seiten 841-846

 

Kurzusammenfassung des Beitrages;

Die Anwachsung ist ein hoch interessantes, außerhalb des Umwandlungsrechts geregeltes Gestaltungsinstrument zur Umstrukturierung bei Personengesellschaften. Gewerbesteuerlich lässt sich bei einer verlustführenden Mitunternehmerschaft und Austritt des vorletzten, nicht vermögensmäßig beteiligten Gesellschafters ein voller Verlusttransfer "nach oben" bewerkstelligen. Handelt es sich um eine übernehmende Mitunternehmerkapitalgesellschaft, die ihrerseits in einen ertragsteuerlichen Organkreis eingebunden ist, steht auch das seit Erhebungszeitraum 2004 eingeführte Verbot vororganschaftlicher Verlustabzüge (§ 10a S. 3 GewStG) einer gewerbesteuerlichen Nutzung der Verluste im Organkreis nicht entgegen. Auch lassen sich durch Anwachsung Negativwirkungen der Mindestbesteuerung zumindest abmildern. Der Beitrag analysiert die auftretenden gewerbesteuerlichen Verlustabzugsfragen.

 
Steuerberater Dipl.-Kfm. Dr. Christian Hick
 
 
nach oben Seite drucken Seite zu Favoriten hinzufügen Hilfe starten