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Erste Anmerkungen zum BMF-Schreiben v. 22.7.2005: Schädliche Darlehensgewährung gemäß § 8a KStG durch rückgriffsgesicherte Dritte

Aktivitätsvorbehalte bei Einkünften aus ausländischen Kapitalgesellschaften und Betriebsstätten.

StB Dr. Christian Hick zusammen mit:
WP / StB Prof. Dr. Ulrich Prinz
beide Flick Gocke Schaumburg, Bonn

Veröffentlichung in:

Finanz-Rundschau,
Heft 18, 2005, Seiten 924-927

 
 

Zusammenfassung des Beitrages:

Die Regelung des § 8a KStG zur Gesellschafterfremdfinanzierung sieht in ihrer Alt- und auch Neufassung sei je her eine Erstreckung auch auf bestimmte Gruppen finanzierender Nichtge-sellschafter vor. Dies soll in typisierter Form finanzierungsbezogene Umgehungsgestaltungen verhindern. Zum einen ist die Finanzierung unter Einschaltung nahe stehender Personen (§ 1 Abs. 2 AStG) betroffen, zum anderen geht es um die Gruppe der finanzierenden rückgriffsge-sicherten Dritten, also insbes. der Darlehensgewährung durch Banken. Tatbestand und Rechtsfolge der Finanzierung durch rückgriffsgesicherte Darlehensgeber hat dabei wegen möglicherweise überschießender Wirkungen schon immer Schwierigkeiten gemacht . Gut ein Jahr, nachdem das BMF ein erstes Grundlagenschreiben zu § 8a KStG n.F. veröffentlicht hat , ist nunmehr ein neuer Detailerlass mit dem Datum des 22.7.2005 zu konstatieren, welcher sich mit der Anwendung der Tz. 19 ff. des Grundlagenschreibens befasst.

 
Steuerberater Dipl.-Kfm. Dr. Christian Hick
 
 
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