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Halbeinkünftebesteuerung und Gewerbesteuer (§ 7 Satz 4 GewStG): Die mittelständische Holding-Personengesellschaft mit gemischtem Mitunternehmerkreis im Veräußerungsfall

Aktivitätsvorbehalte bei Einkünften aus ausländischen Kapitalgesellschaften und Betriebsstätten

StB Dr. Christian Hick zusammen mit:
WP / StB Prof. Dr. Ulrich Prinz
beide Flick Gocke Schaumburg, Bonn

Veröffentlichung in:

GmbH Rundschau,
Heft 1, 2006, Seiten 24-27

 

Zusammenfassung des Beitrags:

Der deutsche Mittelstand steckt derzeit in einem Dilemma. Zwar wird die Rechtsformneutralität der Besteuerung in Gestalt der Gleichbehandlung von Personen- und Kapitalgesellschaften seit Jahren diskutiert, tatsächlich existiert sie aber nicht. Im Gegenteil: In den letzten Jahren sind die Rechtsformunterschiede vertieft worden. Auch der Gewerbesteuer kommt für die Ermittlung der Höhe der Gesamtsteuerbelastung der Unternehmenstätigkeit eine nicht uner-hebliche Bedeutung zu. In den letzten Jahren wurde zwar mehrfach deren Abschaffung diskutiert, gescheitert ist dies bislang immer am Widerstand der Kommunen. Auch nach der Reform des Unternehmenssteuerrechts mit Beginn des Jahres 2001 werden Veräußerungsgewinne und –verluste rechtsform- und anteilseignerabhängig unterschiedlich behandelt. Besonders diffus ist die Lage bei als Personengesellschaften ausgestalteten Holdinggesellschaften, die selbst wiederum über Beteiligungen an Kapitalgesellschaften verfügen.



 
Steuerberater Dipl.-Kfm. Dr. Christian Hick
 
 
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