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Auswahl der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes im Jahre 2013:


Bei unterjährigem Ausscheiden eines Gesellschafters aus Organträger- Personengesellschaft ist das Einkommen einer Organgesellschaft entsprechend dem allgemeinen Gewinnverteilungsschlüssel nur den Gesellschaftern einer Organträger- Personengesellschaft zuzurechnen, die im Zeitpunkt der Einkommenszurechnung an der Organträgerin beteiligt sind.
BFH-Urteil vom 28. Februar 2013, IV R 50/09


Mit Beschluss vom 31. Januar 2013 gibt der BFH den "subjektiven Fehlerbegriff" hinsichtlich bilanzieller Rechtsfragen auf. Das Finanzamt ist auch dann nicht an die rechtliche Beurteilung des Steuerpflichtigen bei Aufstellung der Bilanz gebunden, wenn diese Beurteilung aus der Sicht eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vertretbar war.
BFH-Beschluss vom 31. Januar 2013, GrS 1/10
BMF - 7. Mai 2013 - Veöffentlichung im BStBl vorgesehen und somit allgemein anzuwenden


Die Gewährung eines unangemessenen Vermögensvorteils durch eine Kapitalgesellschaft an einen ihrer Gesellschafter kann nur unter dem ertragsteuerrechtlichen Gesichtspunkt einer vGA gewürdigt, nicht aber zusätzlich als freigebige Zuwendung i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG angesehen werden.
BFH-Urteil vom 30. Januar 2013, II R 6/12


Nach dem BFH-Beschluss vom 23. Januar 2013 ist Voraussetzung einer ertragsteuerlichen Organschaft der Abschluss einer Ergebnisabführungsvertrages mit einer Mindesvertragslaufzeit von 5 Zeitjahren. Eine rückwirkende notarielle Berichtigung des Ergebnisabführungsvertrages nach Ablauf der Mindestvertrags- laufzeit ist nicht möglich. 
BFH-Beschluss vom 23. Januar 2013, I R 1/12


Auch im mehrjährigen Besteuerungszeitraum der Abwicklung einer Kapitalgesellschaft nach § 11 Abs. 1 KStG ist der sog. Sockelbetrag der Mindestbesteuerung von 1 Mio. EUR (§ 10d Abs. 2 Satz 1 EStG) nur einmal und nicht mehrfach -für jedes Kalenderjahr des verlängerten Besteuerungszeitraums- anzusetzen.
BFH-Urteil vom 23. Januar .2013, I R 35/12


Mit dem Urteil vom 16. Januar 2013 nimmt der BFH zu der Voraussetzung eines „eigenen Hausstandes“ bei einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung bei gemeinsamer Haushaltsführung von Eltern und erwachsenen, wirtschaftlich eigenständigen Kindern Stellung.
BFH-Urteil vom 16. Januar 2013, VI R 46/12


Kosten des Vermögensübergangs im Rahmen  einer sog. Abwärtsabspaltung oder Seitwärtsabspaltung  sind nicht als Betriebsausgaben abziehbar. Der BFH Bestätigt damit die Auffassung der Finanzverwaltung (UmwSt-Erlass vom 11. November 2011, BStBl I 2011, 1314, Tz. 12.05 f.).
BFH-Urteil vom  Urteil vom 9. Januar 2013, I R 24/12

 BMF-Schreiben vom 11. November 2011 - IV C 2 - S 1978-b/08/10001 -(2011/0903665)-



Transaktionskosten - Vergebliche Kosten für die sog. Due-Diligence-Prüfung aus Anlass des gescheiterten Erwerbs einer Kapitalbeteiligung unterfallen nicht dem Abzugsverbot des § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F.
BFH-Urteil vom  Urteil vom 9. Januar 2013, I R 72/11
BMF - 7. Mai 2013 - Veöffentlichung im BStBl vorgesehen und somit allgemein anzuwenden

 
Steuergesetze 17. Wahlper.
Steuergesetze 16. Wahlper.
Steuergesetze 15. Wahlper.
Steuergesetze 14. Wahlper.
Rechtsprechung des BFH
Rechtsprechung des EuGH
 
 
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